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Bindungsenergetik und Lernen

Seit dem ersten Tag auf der Welt lernen Kinder mit Freude und Neugier die Welt kennen. Eltern unterstützen aus besten Wissen ihre Kinder, stehen ihnen später mit Rat und Tat zur Seite. Vorherrschende Meinungen und Ratschläge einer Leistungsgesellschaft verunsichern vielleicht die Eltern aber auch die Lehrer und Lerner jeder Altersklasse. Auch die persönlichen Lern- und Schulerfahrungen wirken in Form von Bewertungs- und Entscheidungssystemen auf den Lernprozess, den eigenen und den des Kindes. Damit verfestigt sich eine bestimmte Sicht. Häufig geht die anfängliche Lernfreude verloren und das Lernen wird zunehmen anstrengend oder sogar zum „Problem“.

Unser Gehirn ist ein Sozialorgan, es lernt gut unter vertrauensvollen und sicheren Bedingungen. Eine vertrauensvolle, sichere und identitätsstiftende Beziehung stellt die entscheidende Komponente für eine nachhaltige Lernerfahrung dar und kann wieder Freude bewirken.

Es geht darum sich selbst als Subjekt mit Fähigkeiten, Begabungen zu betrachten frei von Bewertung, Beurteilung und Anforderungen zu erfahren. Damit kann es möglich werden sich selbst sowie auch andere zu fordern bzw. zu fördern.

 

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